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Der ultimative Beach-Body-Guide für Frauen

Realistische Ziele, smarte Ernährung und effektive Workouts für deine Traumfigur

Dein fantastischer Körper kommt zum Vorschein

Willkommen am ersten Tag deiner Erfolgsgeschichte!

Dieser Guide ist dein solides Fundament für Fitness und Abnehmen. Der begehrte “Beach Body”, von dem so viele Frauen träumen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis mehrerer Faktoren: deiner täglichen Mahlzeiten, deines Bewegungspensums und der Art deiner Alltagsaktivitäten.

Ja, die Genetik spielt eine Rolle bei deiner grundsätzlichen Körperform und bis zu einem gewissen Grad sogar bei deinem Appetit. Aber das bedeutet nicht, dass du in deinen Genen gefangen bist.

Du kannst einen Beach Body bekommen, egal welche Gene du hast.

Deine Gene erzählen nur die halbe Geschichte (oder weniger). Die eigentliche Herausforderung liegt in dem, was du tust, um den Körper zu bekommen, den du dir wünschst. Frag dich selbst: Was esse ich jeden Tag? Wie oft bewege ich mich? Wie viel Zeit verbringe ich täglich vor dem Fernseher oder am Handy?

Oft sind unsere Lebensgewohnheiten die größten Übeltäter. Der “Couch-Potato-Lebensstil” ist wahrscheinlich eine der schädlichsten Erfindungen der Menschheit, gleich neben Rauchen und Alkohol.

Der erste logische Schritt beim Abnehmen

Einen Beach Body zu entwickeln erfordert Zeit, Ressourcen und Einsatz. Das Schöne am ganzen Prozess: Du bekommst nicht nur einen fitteren, sondern auch einen gesünderen Körper.

Der erste Schritt auf deiner Abnehmreise ist das Setzen realistischer Ziele.

Ein realistisches Abnehmziel hat folgende Eigenschaften:

  • Es hat einen klar begrenzten Zeitrahmen.
  • Es hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende.
  • Es lässt sich logisch in einzelne Etappenziele unterteilen.
  • Das Ergebnis ist messbar.
  • Du hast Zugang zu den Mitteln, die du zur Umsetzung brauchst.

Warum brauchst du realistische Ziele?

Viele Menschen sind anfangs so begeistert von der Aussicht aufs Abnehmen, dass sie sich völlig unrealistische Erwartungen setzen. Wenn deine Erwartungen meilenweit von dem entfernt sind, was aktuell erreichbar ist, wirst du am Ende von den Ergebnissen enttäuscht sein.

Selbst wenn du alle Mittel zum Abnehmen zur Verfügung hast: Solange deine Erwartungen und Ziele nicht zur Realität des Abnehmens passen, wirst du am Ende weder glücklich noch zufrieden sein. Vielleicht gibst du dir sogar die Schuld für vermeintliche Fehler, obwohl du in Wirklichkeit alles gegeben hast.

Wie bleibst du am Anfang motiviert?

Du kannst dich vor Frust und Enttäuschungen schützen, indem du dir kleine, erreichbare Ziele setzt. Hier ein paar Beispiele für solche “Babyschritte” beim Abnehmen:

  • “Ich trinke nur noch eine Dose Limo am Tag statt vier.”
  • “Ich bewege mich jeden Tag fünfzehn Minuten.”
  • “Ich reduziere meine Fernsehzeit auf 1 Stunde statt 3.”
  • “Ich koche an den meisten Tagen selbst, statt jeden Tag auswärts zu essen.”
  • “Ich möchte in 3 Monaten 4 bis 5 Kilo abnehmen.”
  • “Ich trinke von morgens bis zum frühen Abend an den meisten Tagen Wasser statt Kaffee und Limo.”

Warum sind Ziele so entscheidend für deinen Abnehmerfolg?

Fokus ist eines der schwierigsten Dinge, die es beim Abnehmen zu halten gilt. Dein Traumkörper kann sich in drei, vier oder acht Monaten zeigen, je nachdem, wie konsequent du an deinen Zielen dranbleibst und wie viel du veränderst, um den Körper zu bekommen, den du dir wünschst.

Ziele halten uns auf Trab und erinnern uns daran, dass wir für unseren Traumkörper arbeiten müssen. Das ist einfach eine der Realitäten des Lebens, mit der du dich arrangieren darfst.

Aktiv an Zielen zu arbeiten (und sie zu erreichen) hilft dir außerdem, motiviert zu bleiben. Denn seien wir ehrlich: Wir brauchen Belohnung für unsere Anstrengungen. Gerade am Anfang kämpfen viele mit dem Abnehmen, weil es sich wie eine belohnungsfreie, undankbare Tortur anfühlen kann.

Warum ist Abnehmen so herausfordernd?

Wie schon gesagt: Abnehmen dreht sich nicht nur ums Essen. Es geht um mehrere Faktoren, die alle großen Einfluss auf dein Gewicht haben. Wusstest du zum Beispiel, dass Menschen, die zu wenig schlafen, eher zunehmen?

Das liegt daran, dass die Schlafqualität jede Nacht unseren Stoffwechsel beeinflusst, also die grundsätzliche Fähigkeit des Körpers, Energie zu verwerten. Wenn du weniger als sechs bis sieben Stunden pro Nacht schläfst, fährt dein Körper seine natürliche Fettverbrennung auf ein Minimum herunter.

Schlafmangel sorgt außerdem dafür, dass du dich ständig müde und erschöpft fühlst. Wer den ganzen Tag verschlafen ist, fühlt sich noch ausgelaugter, wenn sie sich am Trainingstag ins Fitnessstudio schleppen muss. Ohne Bewegung bleibt das Fett, wo es ist, und das Gewicht ebenso.

Alle Abnehm-Faktoren hängen zusammen

Ein Faktor kann sich negativ auf einen anderen wichtigen Faktor auswirken und so das ganze System ins Wanken bringen. Es ist wichtig, dass du alle Faktoren verstehst, die beim Abnehmen eine Rolle spielen, damit du in 99 % der Fälle die richtige Entscheidung treffen kannst.

Bevor wir ins Herzstück dieses Guides eintauchen, möchte ich dir folgenden Satz mitgeben:

“Mein Körper ist ein Tempel.”

Wenn du dir immer bewusst machst, dass dein Körper ein Tempel ist und Fürsorge und Respekt verdient, fallen dir selbst die härtesten Veränderungen an Ernährung und Lebensstil leichter. Und hier noch einer:

“Liebe deinen Körper jetzt, und er kümmert sich später im Leben um dich.”

Viele Menschen verbringen unverhältnismäßig viel Zeit mit ungesunden Gewohnheiten wie spätem Zubettgehen, Alkohol oder Rauchen.

Wenn wir Zeit und Energie in solche Dinge stecken können, dann können wir logischerweise genauso viel Zeit und Energie in die Pflege unseres Körpers investieren.

Wenn du dich jetzt um deinen Körper kümmerst, bekommst du deine Belohnung später im Leben, wenn du älter bist.

Wenn du jetzt trainierst, ist dein Herz-Kreislauf-System im Alter stärker und widerstandsfähiger gegen Krankheiten. So bedankt sich dein Körper bei dir: Er hält Krankheiten so lange wie möglich fern.

Wenn du dich jetzt nicht um deinen Körper kümmerst, dann… weißt du wahrscheinlich schon, was später passiert. Es ist eine simple Rechnung aus Geben und Nehmen. Die Fürsorge, die du deinem Körper heute schenkst, bestimmt, wie viel du später von ihm zurückbekommst.

Wichtige Voraussetzungen

Dieser Guide geht von Folgendem aus:

  • Du hast mit deiner Ärztin oder deinem Arzt gesprochen und “grünes Licht” fürs Abnehmen bekommen. Du hast keine ernsthaften Erkrankungen, die empfindlich auf Änderungen bei Ernährung und Bewegung reagieren.
  • Du bist grundsätzlich gesund und in der Lage, körperliche Bewegungen und Übungen auszuführen, ohne deine Gesundheit zu gefährden.
  • Größere Umstellungen deiner Ernährung besprichst du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Alles, was du in diesem Guide lernst, ist ergänzendes Wissen und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung.

Medizinischer Hinweis: Sprich immer zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, bevor du mit einem Fitness- oder Ernährungsprogramm beginnst. Wenn du während des Trainings Schmerzen verspürst, brich die Übung ab und lass dich medizinisch beraten.

Abnehm-Tipps für berufstätige Frauen

Die moderne berufstätige Frau jongliert mit so vielen Terminen, dass es oft schwerfällt, sich fürs Abnehmen zu organisieren. In diesem Kapitel bekommst du erprobte Tipps, mit denen du direkt richtig durchstartest.

Die richtigen Schritte zu kennen ist schon die halbe Miete.

Du kannst alle Zeit der Welt haben, aber wenn du sie nicht klug nutzt, lässt der Beach Body deiner Träume länger auf sich warten. Nutze die Informationen in diesem Kapitel, um ganzheitlich und gesund abzunehmen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen.

1. Bring HIIT in dein Training: Hochintensives Intervalltraining

Die Grundprinzipien des hochintensiven Intervalltrainings (HIIT) wurden in Japan von Izumi Tabata entwickelt. Tabata nutzte seine Methoden damals, um professionelle Skiläufer der Nationalmannschaft zu trainieren.

Was ist HIIT?

HIIT ist eigentlich ganz simpel: Statt gleichmäßig mit nur einer Intensität zu trainieren, wechselst du zwischen hohen und niedrigen bzw. moderaten Intensitäten. Das kurbelt deinen Stoffwechsel an und verbessert deine allgemeine Ausdauer.

Ein Beispiel: Beim Cardio-Training wie Indoor-Cycling oder Laufen auf dem Laufband baust du HIIT ein, indem du eine “hochintensive” Phase festlegst (du erhöhst dein Tempo, sodass du angenehm gefordert bist), gefolgt von einer “ruhigen” Phase (deine normale Trainingsintensität).

Eine HIIT-Formel fürs Laufen könnte so aussehen:

DauerIntensitätHerzfrequenz
5 Minutenhohe Intensität (Tempo erhöhen)ca. 85 % der MHF
2 Minutenniedrige Intensität (Tempo senken)ca. 50 % der MHF
7 Minutenhohe Intensität (Tempo erhöhen)ca. 85 % der MHF
3 Minutenniedrige Intensität (Tempo senken)ca. 50 % der MHF

Wiederhole dieses Wechselspiel einfach bis zum Ende deines Trainings. Bevor du diese Trainingsmethode ausprobierst, sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. HIIT kann beim ersten Mal sehr anstrengend sein, und du sollst dich nicht überlasten. Diese Warnung gilt besonders, wenn du Herzprobleme wie Bluthochdruck hast.

Was ist die MHF?

MHF steht für maximale Herzfrequenz. Für jede Altersgruppe gibt es eine durchschnittliche, gesunde maximale Herzfrequenz, die von Medizinern als Richtwert festgelegt wurde.

Der untere Wert eines MHF-Bereichs entspricht etwa 50 % Anstrengung. Grob gesagt: Wenn deine Herzfrequenz im 50-%-Bereich liegt, ist dein Training nicht besonders fordernd.

Genau deshalb nutzt HIIT den unteren Bereich für die “Erholungsphasen”. So hast du genug Zeit, dich zu erholen, um dann wieder Vollgas für das nächste hochintensive Intervall zu geben.

Die folgende Tabelle zeigt die Richtwerte für gängige Altersgruppen (Faustformel: 220 minus Lebensalter):

AlterZielbereich (50-85 % der MHF)Maximale Herzfrequenz (100 %)
20 Jahre100-170 Schläge/Min.200 Schläge/Min.
30 Jahre95-162 Schläge/Min.190 Schläge/Min.
35 Jahre93-157 Schläge/Min.185 Schläge/Min.
40 Jahre90-153 Schläge/Min.180 Schläge/Min.
45 Jahre88-149 Schläge/Min.175 Schläge/Min.
50 Jahre85-145 Schläge/Min.170 Schläge/Min.
55 Jahre83-140 Schläge/Min.165 Schläge/Min.
60 Jahre80-136 Schläge/Min.160 Schläge/Min.

Quelle: American Heart Association

2. Tappe nicht in die Kalorienfalle

Kalorienzählen wirkt wie der einfache Ausweg aus dem Abnehm-Dilemma, aber in Wirklichkeit ist es nicht die nachhaltigste Diätmethode.

Warum wird striktes Kalorienzählen nicht mehr empfohlen?

Der Grund ist einfach: Wer sich streng auf eine bestimmte Kalorienzahl pro Tag beschränkt, erlebt sehr wahrscheinlich einen “Rebound-Effekt”. Am Ende isst du über die Stränge, um die Kalorienreduktion zu kompensieren.

Der bessere Weg: Nimm deine durchschnittliche tägliche Kalorienaufnahme als Ausgangspunkt und reduziere sie schrittweise über Portionskontrolle.

Portionskontrolle bedeutet, dass du aktiv darauf achtest, wie viel du bei jeder Mahlzeit isst, Snacks eingeschlossen.

Wie kannst du deine Portionen verkleinern?

Damit Portionskontrolle funktioniert, solltest du die durchschnittlichen Portionsgrößen gängiger Lebensmittel und Getränke kennen sowie den jeweiligen Energiegehalt (Kalorien) pro Portion.

Das klingt jetzt vielleicht nach Kalorienzählen, ist es aber nicht, und zwar aus folgendem Grund: Nachdem du dich mit Portionsgrößen vertraut gemacht hast, konzentrierst du dich darauf, dich an kleinere Portionen bei jeder Mahlzeit zu gewöhnen, mit Ausnahme deiner gelegentlichen oder wöchentlichen Belohnung.

Portionskontrolle packt die eigentliche Ursache übermäßiger Kalorienaufnahme an der Wurzel: das Überessen.

Du wirst nicht bei jedem Essen mechanisch Kalorien zählen. Am Anfang wirst du vielleicht öfter in Nährwerttabellen schauen oder deine Ernährungs-App zücken, um mehr über dein Essen zu erfahren.

Das ist völlig normal, und eine kleine Lernkurve gehört dazu. Wenn dir der Blick auf Kalorientabellen hilft, klügere Entscheidungen beim Essen zu treffen, dann mach das ruhig!

Was ist das Ziel der Portionskontrolle?

Das größte Ziel der Portionskontrolle ist es, deine Beziehung zum Essen zu verändern. Wie zufrieden du beim Essen bist, hängt eng damit zusammen, was du als “richtige Mahlzeit” oder “leckeren Snack” empfindest.

Portionskontrolle trainiert deinen Kopf und deinen Körper darauf, mit weniger Essen zufrieden zu sein. Weniger Essen bedeutet weniger Kalorien pro Tag, und genau das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Abnehmen. Deinen Fortschritt kannst du kontrollieren, indem du am Ende des Tages eine grobe Kalorienbilanz ziehst.

Zähle nicht bei jedem Essen Kalorien! Das kann zermürbend sein und hilft dir langfristig nicht beim Abnehmen. Konzentriere dich statt auf Zahlen lieber darauf, wie viel du isst.

Was kannst du tun, wenn du trotzdem noch Hunger hast?

Es dauert im Schnitt 20 Minuten, bis das Gehirn das Signal sendet, dass der Magen voll ist. Bevor diese 20 Minuten um sind, kann es sich anfühlen, als hättest du gar nichts gegessen, besonders wenn deine Portionen kleiner geworden sind. Mit diesen Tipps bekommst du Hungerattacken in den Griff:

  1. Trink ein großes Glas Wasser nach dem Essen. Das Wasser füllt deinen Magen und lässt die Ballaststoffe in deinem Essen aufquellen, was den Drang zum Überessen dämpfen kann. Manchmal “fühlst” du dich auch nur hungrig, obwohl du eigentlich durstig bist. Experimentiere mit dem Wassertrinken und beobachte, wie dein Körper reagiert.

  2. Iss Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten. Komplexe Kohlenhydrate werden langsamer in Glukose umgewandelt und liefern gleichmäßiger Energie als einfache Zucker. Die besten Quellen sind grünes Blattgemüse wie Spinat, Mangold oder Grünkohl. Ein knackiger Salat mit viel grünem Gemüse kann einen tobenden Appetit tatsächlich zähmen!

  3. Gönn dir einen Schuss gesunder Öle. Fett ist ein notwendiger Nährstoff, und du solltest es niemals komplett aus deiner Ernährung streichen, auch nicht beim Abnehmen. Sei aber wählerisch bei deinen Fettquellen, damit dein Körper von deinen Essensentscheidungen noch mehr profitiert. Gesunde Fettquellen sind Nüsse wie Mandeln und natürliche Pflanzenöle wie natives Olivenöl extra oder Rapsöl.

  4. Finde deine persönlichen “Retter in der Not”. Eine Portion Naturjoghurt (besonders nach dem Abendessen, wenn viele zum Überessen neigen) liefert etwas Zucker und Fett zur letzten Mahlzeit und hilft dir, Hungergefühle besser zu steuern. Auch proteinreiche Snacks wie Eiweißshakes oder Proteinriegel können dir helfen, Überessen zu jeder Tageszeit zu vermeiden.

Ein Wort der Warnung zu Fertigprodukten…

Alle verpackten Lebensmittel tragen Nährwertangaben auf der Rück- oder Seitenfläche.

Manche Hersteller bewerben ihre Produkte als “kalorienarm” und untermauern das mit wirklich niedrigen Zahlen pro Portion.

Sind Nährwertangaben irreführend?

Ja, und hier ist der Grund: Die Nährwertangaben dieser Produkte mögen technisch korrekt sein, aber das heißt nicht, dass du beliebig viel davon essen kannst, nur weil ein Produkt als “light” oder “kalorienarm” vermarktet wird.

Die Portionsgrößen gängiger Produkte wie Müsli oder Cornflakes sind auf der Packung oft winzig angesetzt. Vergleiche einmal ehrlich, wie viel du tatsächlich isst, mit der Portionsgröße auf dem Etikett.

Ein Beispiel: Auf der Müslipackung steht eine Portion von 40 g mit etwa 160 kcal. Wenn du dir morgens aber eine große Schüssel mit 120 g füllst, landen ganz schnell fast 500 kcal in einer einzigen Mahlzeit.

Sei also achtsam bei deiner Lebensmittelauswahl und lass dich nicht von angeblich “kalorienarmen” Produkten in falscher Sicherheit wiegen. Am Ende entscheidet deine tatsächliche Portionsgröße darüber, wie viel von einem Lebensmittel oder Getränk du essen kannst und trotzdem abnimmst.

3. Sei so oft aktiv wie möglich

Wir können nicht alle so oft ins Fitnessstudio, wie wir gern würden. Diese harte Wahrheit lässt viele Frauen rätseln, wie sie trotzdem aktiver werden können.

Du kannst Kalorien verbrennen und fitter werden, indem du dich auf jede erdenkliche Weise mehr bewegst. Hier sind ein paar (überraschende) Möglichkeiten, wie du über den Tag verteilt mehrere “Kalorienöfen” anfeuerst:

8 einfache Wege, um Fett zu verbrennen

  1. Steh morgens eine Stunde früher auf und geh joggen, laufen oder spazieren.
  2. Vergiss den Aufzug im Büro. Nimm die Treppe und genieße das Gratis-Cardio, besonders wenn du mehrere Stockwerke hochsteigen darfst.
  3. Parke etwas weiter weg als sonst, wenn du zur Arbeit kommst, und genieße den kleinen Spaziergang.
  4. Geh ein paar Mal pro Woche mit den Kindern in den Park und spiel mit ihnen. Draußen verbrennst du mehr Kalorien als drinnen.
  5. Hol dir ein Rudergerät oder einen Heimtrainer und trainiere 10 bis 15 Minuten am Tag.
  6. Sieht dein Garten aus wie ein Unkrautbeet? Dann ran an Gartenarbeit und Beetpflege! Gärtnern kann ein großartiges Ganzkörpertraining sein.
  7. Tritt einem Feierabend-Sportverein bei und spiel ein paar Mal pro Woche. Wähle eine Sportart, die leicht zu lernen ist und dir persönlich Spaß macht.
  8. Auch Hausarbeit wie Staubsaugen verbrennt zusätzliche Kalorien. Nimm dir Zeit dafür und komm ruhig ins Schwitzen!

Medizinischer Hinweis: Sprich immer zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, bevor du mit einem Fitness- oder Ernährungsprogramm beginnst. Wenn du während des Trainings Schmerzen verspürst, brich die Übung ab und lass dich medizinisch beraten.

Schnelle Workouts mit maximaler Wirkung

Bist du bereit, dein Training aufs nächste Level zu bringen?

In diesem Kapitel zeige ich dir einige hervorragende Übungen, die die meisten (wenn nicht alle) deiner großen Muskelgruppen fordern. So steigt dein Stoffwechsel kontinuierlich, und auch deine Kraft, Ausdauer und Kondition verbessern sich spürbar.

Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln

  1. Leg dich auf eine Trainingsbank und stelle die Lehne so ein, dass dein Rücken in einem 45-Grad-Winkel liegt.
  2. Nimm zwei Kurzhanteln und halte sie über deiner Brust.
  3. Wenn du bereit bist, drücke die Hanteln langsam nach oben.
  4. Halte die Position oben für ein paar Sekunden, bevor du die Hanteln langsam absenkst. Arbeite dabei mehr aus der Brustmuskulatur als aus den Armen.

HIIT-Faktor: Erhöhe das Gewicht deiner Kurzhanteln nach jedem Satz. Beim Krafttraining gilt: nicht schneller werden! Die Intensität einer Kraftübung steigerst du über den Widerstand, nicht über das Tempo.

Ausfallschritt mit Schulterdrücken

  1. Nimm zwei Kurzhanteln und stell dich aufrecht hin, die Arme seitlich am Körper. Deine Beine stehen schulterbreit auseinander.
  2. Wenn du bereit bist, mach einen Ausfallschritt nach vorn, zuerst mit dem rechten Bein. Während du nach vorn gehst, drückst du die beiden Hanteln über den Kopf.
  3. Wenn deine Hüfte parallel zum Boden ist, sollten die Gewichte ihre höchste Position erreicht haben.
  4. Geh zurück in die Ausgangsposition und senke dabei die Hanteln wieder seitlich ab.
  5. Wiederhole die Schritte 2 bis 4 mit dem anderen Bein. Ein Ausfallschritt zählt als eine Wiederholung. Versuche, 2 Sätze mit je 12 Wiederholungen zu schaffen.

HIIT-Faktor: Erhöhe das Gewicht deiner Kurzhanteln und gleichzeitig die Zahl der Wiederholungen pro Satz, wenn du eine Extraportion Herausforderung willst.

Bosu-Ball Agility-Workout

Diese Übung kannst du machen, wenn du zu Hause oder im Fitnessstudio Zugang zu einem Bosu-Ball hast. Ein Bosu-Ball sieht aus wie ein halbierter Gymnastikball mit einer stabilen Standfläche.

  1. Platziere den Bosu-Ball etwa 30 cm vor dir.
  2. Geh in eine halbe Hocke und bring dabei die Hände vor deinen Körper.
  3. Spring nach oben und lande auf dem Bosu-Ball. Stabilisiere dein Körpergewicht für ein paar Sekunden, bevor du zurückspringst und wieder auf deinen Füßen landest.

HIIT-Faktor: Bei dieser Übung steigerst du deine Herzfrequenz, indem du das Tempo erhöhst oder längere Sätze mit mehr Wiederholungen machst.

Beidhändiges Kabelrudern mit Kniebeugen

Diese Übung kannst du machen, wenn du zu Hause oder im Fitnessstudio Zugang zu einem Kabelzugturm hast. Auch andere Trainingsgeräte mit integriertem Kabelzug funktionieren.

  1. Stell dich aufrecht und stabil vor das Gerät.
  2. Beuge deinen Oberkörper langsam ab und halte den Rücken dabei gerade. Greif die Griffe der Kabelzüge und zieh die Gewichte in Richtung deiner “Hosentaschen”.
  3. Nach jedem sauberen Ruderzug machst du eine Kniebeuge.

HIIT-Faktor: Da dies eine Kraftübung ist, kannst du entweder die Anzahl der Kniebeugen erhöhen oder den Widerstand am Kabelzug steigern.

Jackknife auf dem Gymnastikball

Für diese Übung brauchst du einen mittelgroßen oder großen Gymnastikball. Größere Bälle sind schwerer zu kontrollieren, aber hervorragend, um deine Rumpf- und Bauchmuskulatur zu fordern.

  1. Platziere den Gymnastikball vor dir.
  2. Leg deine Unterarme auf den Ball, als würdest du dich auf einen Unterarmstütz (Plank) vorbereiten.
  3. Rolle nach vorn und stütze dein Gewicht dabei mit den Armen ab.
  4. Rolle weiter nach vorn, bis deine Schienbeine oder Füße auf dem Ball liegen.
  5. Strecke deinen Körper und stabilisiere dein Gewicht.
  6. Zieh die Beine an, sodass sich deine Rumpfmuskulatur anspannt. Der Ball rollt dabei ein paar Zentimeter nach vorn.
  7. Halte die Position für ein paar Sekunden, bevor du die Beine wieder streckst.

HIIT-Faktor: Das ist eine sehr intensive Übung, die du mindestens einmal pro Woche einbauen solltest, damit sich deine Rumpfmuskulatur parallel zu deinen anderen Muskelgruppen gut entwickelt. Die Intensität steigerst du über mehr Wiederholungen pro Satz.

Vergiss nicht, während des Trainings tief durch die Nase zu atmen. Halte niemals die Luft an, egal wie anstrengend die Bewegung ist. Sonst reduzierst du die Sauerstoffversorgung deiner Muskeln und, noch wichtiger, deines Gehirns.

Medizinischer Hinweis: Sprich immer zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, bevor du mit einem Fitness- oder Ernährungsprogramm beginnst. Wenn du während des Trainings Schmerzen verspürst, brich die Übung ab und lass dich medizinisch beraten.

Motiviert bleiben

Wie bleibst du motiviert und auf Kurs mit deinen Abnehmzielen?

Motivation ist eine Kopfsache, und genau das gibt dir die besten Karten, sie am Laufen zu halten. Es gibt mehrere Wege, dich durch die Höhen und Tiefen des Abnehmens zu tragen. Hier sind einige der wirkungsvollsten Techniken, mit denen du voller Energie dranbleibst:

1. Die Social-Media-Verbindung

In einer Zeit, in der Menschen Fotos von Sandwiches und Suppen auf Instagram posten, überrascht es nicht, dass wir uns motivierter fühlen, wenn wir unsere persönlichen Fitness-Erfolge online teilen können.

Studien zeigen: Menschen sind motivierter, wenn sie sich als Teil eines Netzwerks Gleichgesinnter fühlen, die dieselben Fitness- oder Abnehmziele verfolgen.

Hashtags helfen dir, entdeckt zu werden, und verbinden dich mit noch mehr Frauen, die ihre eigene Abnehmreise gestartet haben.

Wenn du der Welt deine Fitness- oder Ernährungserfolge zeigen möchtest, warum startest du nicht einen eigenen Account oder eine eigene Seite, auf der du deine Gedanken und Ideen rund ums Abnehmen frei teilen kannst?

2. Die Trainingspartnerin

Abnehmen muss kein einsames Unterfangen sein… Also halte Ausschau nach der perfekten Trainingspartnerin! Eine Fitness-Buddy hilft dir, fokussiert bei der Sache zu bleiben.

Wir bleiben von Natur aus eher am Ball, wenn jemand die Herausforderungen mit uns teilt. Außerdem macht Training mit Gesellschaft einfach mehr Spaß.

Wenn du jemanden kennst, der sich zum ersten Mal ins Fitnessstudio traut und noch zögert, kannst du dieselbe Unterstützung anbieten und ihre Trainingspartnerin werden. Wer weiß? Vielleicht ist eine Trainingspartnerin genau das, was dir noch gefehlt hat.

3. Mentale Motivation

Du selbst bist die beste Person, um dich zu motivieren, gerade in den Momenten, in denen du eine Übung oder einen Ernährungsplan am liebsten hinschmeißen würdest. Dir selbst zu sagen, dass du weitermachen kannst und die Herausforderung durchstehst, verbessert nachweislich die Erfolgsquote beim Abnehmen.

Merke dir: Die mentale Herausforderung beim Abnehmen ist deutlich größer als die körperliche. Bevor du an einem harten Trainingstag aufgibst, feuere dich selbst an und beiß dich durch!

4. Belohne dich selbst

Ein bescheidenes Belohnungssystem stärkt dein Selbstvertrauen und steigert deine Zufriedenheit auf der Abnehmreise. Sei aber vorsichtig mit “Essens-Belohnungen”, denn die können schnell aus dem Ruder laufen.

Lass dich nicht dazu verleiten, nach einer Woche Training eine ganze Pizza zu verdrücken. Damit holst du dir ganz schnell all die Hunderte Kalorien zurück, die du dir so hart erarbeitet hast. Wenn Essen als Belohnung zum Problem wird, probiere andere Formen der Belohnung: eine Massage, ein neues Buch oder eine kleine Shoppingtour.

5. Führe ein Tagebuch

Journaling wird empfohlen, um deine innere Einstellung zum Abnehmen zu stärken. Schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt, damit du später zurückblicken und deine persönliche Entwicklung als Fitness-Fan nachvollziehen kannst. Notiere deine Trainingsergebnisse und halte fest, wie du dich während und nach dem Training gefühlt hast.

Feiere Etappenziele und trag dein Gewicht ein, wenn du wieder ein paar Kilo geschafft hast. Lass dein Fitness-Tagebuch deine Freude darüber ausdrücken, dass du endlich auf dem Weg zu deinem persönlichen Beach Body bist.

Fazit: Dein Weg beginnt heute

Du hast jetzt alle Bausteine in der Hand: realistische Ziele, Portionskontrolle statt Kalorienzählerei, mehr Bewegung im Alltag, effektive HIIT-Workouts und bewährte Motivationstechniken.

Denk daran: Nachhaltiges Abnehmen ist kein Sprint und kein Geheimtrick, sondern das Ergebnis vieler kleiner, kluger Entscheidungen, Tag für Tag. Es gibt keine Wunderpille und keinen versteckten Schalter, nur dich, deinen Plan und deine Beständigkeit. Und genau das ist die gute Nachricht: Alles, was du brauchst, hast du bereits.

Fang klein an, bleib dran und feiere jeden Fortschritt. Dein Körper ist ein Tempel. Kümmere dich heute um ihn, und er wird es dir ein Leben lang danken.

Medizinischer Hinweis: Dieser Guide ersetzt keine medizinische Beratung. Sprich vor Beginn eines Fitness- oder Ernährungsprogramms mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, besonders bei bestehenden gesundheitlichen Problemen. Wenn du während des Trainings Schmerzen verspürst, brich die Übung ab und lass dich medizinisch beraten.

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