Trainings-Schnellstart: So gelingt dir der Einstieg ins Workout
Hast du gerade angefangen, für dein Wunschgewicht zu trainieren?
Der erste Schritt in ein regelmäßiges Training kann ganz schön nervenaufreibend sein, gerade wenn du bisher kaum Erfahrung mit Sport gesammelt hast. Wenn du dich fragst, wie du das alles schaffen sollst, bist du hier genau richtig.
Warum Abnehmen und Bewegung zusammengehören
Abnehmen ohne Bewegung ist wie ein Käsebrot ohne Käse. Training rundet den Abnehmprozess ab und sorgt dafür, dass dein Körper fit und stark bleibt, während die Fettpolster nach und nach schmelzen. Außerdem hebt Bewegung nachweislich die Stimmung, und genau das hilft dir, langfristig motiviert zu bleiben.
Regelmäßiges Training bringt dir außerdem viele gesundheitliche Vorteile, zum Beispiel:
- Besserer Schlaf in der Nacht
- Straffere, definierte Muskeln
- Stärkere Knochen und Gelenke
- Besseres Gedächtnis und mehr geistige Klarheit
- Ein gesünderes Herz und kräftigere Lunge
- Ein leistungsfähigerer Kreislauf
Bewegung ist ein echtes Wundermittel, das du in keiner Apotheke kaufen kannst. Viele Ärztinnen und Ärzte sagen: Könnte man Sport in Tablettenform verschreiben, würden sie es sofort tun. Fest steht: Wer sich dauerhaft zu wenig bewegt, hat ein deutlich höheres Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes.
Wie du sanft in ein regelmäßiges Training findest
Anfängerin zu sein ist keine Ausrede, um Bewegung zu vermeiden. Jede fängt mal klein an, auch Olympiasiegerinnen standen irgendwann zum ersten Mal auf der Bahn. Wenn du fitter werden willst, gibt es nur einen Weg: möglichst bald loslegen.
Mit diesen fünf Tipps gelingt dir der Schnellstart in einen aktiven, gesunden Lebensstil:
1. Setz dir ein großes Ziel
Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr wie die Teilnahme an einem Volkslauf oder einem kleinen Hobby-Turnier. Wenn du bereit bist für dein “großes Ziel”, lass alle Zweifel hinter dir und mach einfach mit.
Bereite dich gut vor und gib dein Bestes. Wer weiß, vielleicht bringst du von deinem ersten Lauf sogar eine Medaille mit nach Hause. Und selbst wenn nicht: Gewonnen hast du trotzdem, denn das ganze Training auf dem Weg dorthin zählt. Wenn du auf ein Event hintrainierst, fühlt sich Sport plötzlich nicht mehr wie eine Pflicht an.
2. Verlass deine Komfortzone
Komfortzonen sind nur beim Einrichten des Schlafzimmers nützlich. Beim Abnehmen und im Fitnesstraining sind sie dein größter Gegner, denn sie halten dich davon ab, dein volles Potenzial zu entfalten.
Die Komfortzone ist diese kleine Stimme, die sagt: “Lass es lieber”, nur weil etwas Neues herausfordernd wirkt.
Wenn du wirklich spüren willst, was in dir steckt, probiere verschiedene Workouts und Geräte aus und melde dich ruhig mal für ein Fitness-Event an. Hindernisläufe zum Beispiel machen riesigen Spaß: Matsch, Sonne und manchmal sogar Regen, und mittendrin du, die über sich hinauswächst.
3. Bring Abwechslung rein
Wie vieles im Leben kann auch Training langweilig werden, wenn du immer dieselben Übungen machst.
Wenn dir deine Routine zu eintönig wird, bitte deine Trainerin oder deinen Trainer um Variationen. Denn wenn du im Kopf gelangweilt bist, ist es dein Körper auch. Und ein Körper, der nicht mehr gefordert wird, verbrennt weniger, sodass dein Abnehmerfolg ins Stocken geraten kann.
4. Trink Wasser
Vergiss teure Sportgetränke und isotonische Drinks. Alles, was du wirklich brauchst, ist reines Wasser. Solange du nicht bei großer Hitze draußen trainierst, brauchst du weder zusätzliche Elektrolyte noch Zucker, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Wenn du Energie fürs Training brauchst, iss ein bis zwei Stunden vorher einen kleinen Snack. Während des Trainings trinkst du am besten immer wieder kleine Schlucke. Große Mengen Wasser mitten im Workout können dagegen Sodbrennen auslösen.
5. Bau Muskeln auf
Egal, welche Fitnessziele du langfristig verfolgst: Krafttraining mit Gewichten bringt dich schneller ans Ziel. Es verbessert Kraft und Beweglichkeit, und beides hilft dir bei allen Aktivitäten, vom Tanzkurs bis zum Tennis.
Wichtig dabei: Überschätze deine Kraft nicht, sonst riskierst du Verletzungen.
Wenn dein Arzt oder deine Ärztin grünes Licht fürs Krafttraining gegeben hat, starte mit leichten Gewichten und steigere dich langsam. Eine gute Faustregel: Wenn du ein Gewicht nicht mindestens achtmal heben kannst, ist es zu schwer für dich.